Pfarrkirche Maria Himmelfahrt

Alte Pfarrkirche bis 1928 und Pfarrhaus von 1684
Eine erste Erwähnung einer Kirche bzw. eines Kirchenbesitzes stammt aus den Jahren 948-957. Die alte Kirche hatte eine barocke Ausstattung. Der gotische Turm blieb beim Kirchenabriss 1928 erhalten. Das Pfarrhaus dürfte das älteste Haus von Puchheim-Ort sein. Zum Pfarrhof gehörte bis 1868 eine größere Ökonomie, die der jeweilige Pfarrer bewirtschaftete.

Neue Pfarrkirche
Nachdem die Kirche nicht mehr ausreichend Platz für die Pfarrgemeinde bot, gründete sich mit Pfarrer Reiter  im Februar 1928 einen Kirchenbauverein. Dieser schaffte es, in einem Jahr ( 1928) Planung, Genehmigung und Bau einer neuen Kirche am Platz der alten zu verwirklichen. Seither gab es mehrere Renovierungen und Veränderungen der Innenausstattung.

Geschichte der Glocken
1487 bekam die Pfarrei die erste Glocke, die 1854 zersprang. Sie wurde 1855 neu gegossen und verrichtet noch heute ihren Dienst. Eine andere Glocke musste 1942 für Kriegszwecke abgegeben werden. 1953 wurde ein neues Geläut eingeweiht: Mutter-Gottesglocke (Ton dis), St. Josefs-Glocke (Ton fis) und St. Leonhards-Glocke (Ton gis)

Filialkirchen
Von alters her gehörten zur Pfarrei Puchheim die Filialkirchen Steinkirchen mit der Ortschaft Planegg, später auch die Wallfahrt Maria Eich. Beide wurden 1824 ausgepfarrt. Dafür kam das Benefizium Hoflach zu Puchheim.

Puchheimer G'schichtspfad Überblick